Public-Consulting

13:30 – 15:00 Uhr
Unter allen eingereichten Beiträgen, die nicht zu den Gewinnern des "Bayerischer Innovationspreis Gesundheitstelematik" gehören, haben max. 7 Teilnehmer die Möglichkeit, ihr Vorhaben im Rahmen des "Public Consultings" öffentlich vorzustellen und dazu das Feedback von Experten und vom Publikum zu bekommen. Über Powervoting kann sich auch das Publikum an der Beurteilung der Beiträge beteiligen.



Herwig Heide

Leiter Abteilung „Krankenhausversorgung“
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, München
Das lang erwartete und für den gesamten Bereich der Gesundheitstelematik bedeutsame „eHealth-Gesetz“ liegt seit Mitte Januar als Referentenentwurf vor.
Die Bandbreite des geplanten Gesetzes, das auch von Länderseite intensiv begleitet werden wird, ist groß: Sie reicht von der Beschleunigung des Aufbaus der Telematikinfrastruktur über verbindliche Fristen zur Einführung erster online-Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte bis hin zur Frage der Vergütung telemedizinischer Leistungen. Zudem sollen Anreize geschaffen werden, bereits bestehende Einsatzmöglichkeiten, wie z.B. elektronische Entlassbriefe, verstärkt zu nutzen. Die vorgesehen Sanktions- und Anreizsysteme lassen auch konkrete finanzielle Auswirkungen erwarten. Das Gesetzesvorhaben berührt somit die Interessen aller am Gesundheitswesen Beteiligter – aus deren Kreisen der Entwurf ja teils deutliche Kritik erfährt. Bei aller Einzelbetrachtung darf aber nicht außer Acht gelassen werden, welch wichtigen Beitrag die Gesundheitstelematik z.B. auch zur Stärkung der sektorenübergreifenden Versorgung leisten kann. Im Vordergrund muss ohnehin das Ziel stehen, die Möglichkeiten der Digitalisierung zur weiteren Verbesserung der Patientenversorgung und damit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu nutzen.

Herwig Heide
01. Februar 1993 - 31. Juli 1997
Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Augsburg (Lehrstuhl für Arbeitsrecht)

01. August 1997 - 31. März 2000
Referent im Referat „Krankenhauspflegesätze, Wirtschaftlichkeit im Krankenhaus“ im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit (StMAS)

01. April 2000 - 13. Juni 2004
Leiter des Referats „Arbeit, Soziales, Frauen und Familie“ in der Geschäftsstelle der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

14. Juni 2004 - 04. November 2008
Persönlicher Referent von Frau Staatsministerin Christa Stewens im StMAS

05. November 2008 - 30. Juni 2010
Leiter des Büros von Herrn Staatssekretär Markus Sackmann im StMAS

01. Juli 2010 - 30. Juni 2012
Leiter des Referats „Pflege und Pflegeversicherung, Koordinationsstelle ‚Weiterentwicklung in der Pflege“ und stellvertretender Leiter der Abteilung „Generationenpolitik und Sozialversicherung“ im StMAS

01. Juli 2012 - 09. Oktober 2013
Leiter der Abteilung „Krankenhausversorgung und Gesundheitsschutz“ im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

Seit 10.Oktober 2013
Leiter der Abteilung „Krankenhausversorgung“ im Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege



Dr. Stefan Resch

Head Center of Competence eHealth
Cerner Health Services Deutschland GmbH, Idstein
Die Telemedizin, oder eHealth, ist ein technisch wie organisatorisch anspruchsvolles Terrain
Für die Mediziner bedeutet es oftmals eine Änderung der klassischen Behandlungsprozesse durch die Nutzung zusätzlicher Technologie und eine engere Abstimmung mit anderen Kollegen aus anderen Institutionen oder gar Regionen. Die Lösungsanbieter auf der anderen Seite müssen diese neuen Prozesse unterstützen und eine Technik liefern, deren Benutzung einen Mehrwert stiftet. Dies ist ohne Innovation nicht möglich. In Deutschland bestehen viele regionale Ansätze, die genau dies umsetzen. Weitere Innovationen in diesem Umfeld werden die Verbreitung der Telemedizin in Deutschland weiter voran bringen.

Dr. Stefan Resch
Dr. Stefan Resch studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim und arbeitete von 1999 bis 2004 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Planung und Verwaltung öffentlicher Wirtschaft. Die Promotion bei Prof. Dr. Eberhard Wille erfolgte 2003. In die Siemens AG, Bereich Medical Solutions, trat Herr Dr. Resch als Berater mit den Arbeitsschwerpunkten IGV und Telematik ein. Seit 1. Februar 2015 beschäftigt sich Herr Dr. Resch als Leiter des Competence Center eHealth bei der Cerner Health Service GmbH Deutschland mit der internationalen Vermarktung von eHealth Lösungen und der Entwicklung von neunen Geschäftsmodellen für Krankenhäuser und medizinische Kooperationen.



Dr. med. Stephan H. Schug

Geschäftsführer
Deutsche Gesellschaft für Gesundheitstelematik, Forum für eHealth und Ambient Assisted Living (DGG) e.V., Frankfurt
Statement
Folgt demnächst


Dr. med. Stephan H. Schug
Dr. med. Stephan H. Schug, MPH, ist Arzt und Diplom-Psychologe. Er ist Geschäftsführer der Dt. Gesellschaft für Gesundheitstelematik - Forum für eHealth und AAL - DGG e.V. in Frankfurt am Main. Zugleich ist Dr. Schug Gründungsmitglied und Chief Medical Officer beim Europäischen eHealth Verband EHTEL. Als Inhaber der IQmed® Beratung im Gesundheitswesen berät er die BLAG - Bund-Länder-Arbeitsgruppe Telematik im Gesundheitswesen, das Land NRW und die ZTG GmbH - Zentrum für Telematik und Telemedizin - zu eHealth und Telemedizin in Europa. Dr. Schug wirkt in maßgeblichen nationalen und internationalen Initiativen in den Bereichen Digital Health, Mobile Health etc. mit und wurde 2012 in die eHealth Stakeholder Group der Europäischen Kommission berufen.


Michaela Pulkert

Geschäftsleitung
HypoVereinsbank - Member of UniCredit, Nürnberg
Michaela Pulkert

Berufliche Erfahrungen
seit Januar 2013 Geschäftsleitung Region Bayern Nord
Unternehmer Bank
UniCredit Bank AG

Januar 2011 - Dezember 2012 Global Head Transportation/PPP (MD)
Project & Commodity Finance,
Corporate & Investment Banking
UniCredit Bank AG

Mai 2003 – Dezember 2010 Global Head Power & Environment (MD)
Project & Commodity Finance
Corporate & Investment Banking
HypoVereinsbank/UniCredit Bank AG

April 1998 – April 2003 Abteilungsleiterin Wasser & Erneuerbare Energien
Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG

September 1995 – März 1998 Project Manager, Projektfinanzierung
Bayerische Vereinsbank AG

Juni 1992 – August 1995 Business Manager, Exportfinanzierung
Bayerische Vereinsbank AG

Mai 1991 – Mai 1992 Analyst, Corporate Banking
Bayerische Vereinsbank AG


Eine Förderung für (fast) alle Fälle
Für Unternehmer und Freiberufler haben Fördermittel als günstige Finanzierungser-gänzung oder -alternative stark an Bedeutung gewonnen. Bund und Länder reagieren auf den gestiegenen Bedarf laufend mit neuen Förderprogrammen. Es stehen rund 1.700 Programmvarianten im gewerblichen Bereich zur Verfügung – Tendenz steigend. Die Wahl des richtigen Programms hängt von vielen Kriterien ab, insbesondere von Zweck und Inhalt des geplanten Vorhabens, vom Standort und von der Höhe der Investition. Das und die Vielzahl der Programme sind Gründe, warum viele Unternehmer und Freiberufler oft attraktive Fördermöglichkeiten außer Acht lassen. Dabei können fast alle gewerblichen Vorhaben in Deutschland mit Förderkrediten finanziert werden und das mit vielen Vorteilen, wie historisch niedrigen Sollzinsen ab 1% p.a., Zuschüssen, Bürgschaften und Haftungsfreistellungen. Die Zusage eines Förderkredits erfolgt in aller Regel über die Hausbank, die alle Formalien mit dem Förderinstitut für den Kunden abwickelt. Wichtig ist vor allem, dass die Vorhaben frühzeitig und vor Investitionsstart mit der Hausbank besprochen werden. Fördermittel waren und sind fester Bestandteil unserer Kreditberatung. Wir erarbeiten für jeden Kunden einen individuellen Finanzierungsmix. Die Prüfung, ob gegebenenfalls auch spezielle regionale Förderprogramme zum Tragen kommen können, ist für uns selbstverständlich. Um alle Vorteile optimal ausschöpfen zu können, ist es außerordentlich wichtig, dass die potenziellen Kreditnehmer vor dem Tätigen der Investition zur Beratung und Planung zu uns kommen! Vor allem unsere direkten Kontakte zu den Ansprechpartnern der Förderinstitute kommen unseren Kunden zugute, um für ihr Vorhaben entsprechend zügig die nötigen Finanzierungsmittel zu erhalten. Es gibt fast für jeden Investitionsanlass ein Angebot.


Moderation:

Dr. med. Siegfried Jedamzik


Geschäftsführer
Bayerische TelemedAllianz, Ingolstadt
Dr. med. Siegfried Jedamzik
Herr Dr. med. Siegfried Jedamzik (*22.September 1949) ist seit 1980 niedergelassener Arzt für Allgemeinmedizin in Ingolstadt.
Seit 1986 ist er Vorstandsmitglied des Ärztlichen Kreisverbandes Ingolstadt-Eichstätt.
2000 gründete er das Praxisnetz GOIN e.V. in Ingolstadt, in dem er seitdem als 1. Vorsitzender fungiert.
Er ist Gründungsmitglied und Geschäftsführer der Baymatik e.V. - Bayerische Modellregion Telematik und ist in nationalen und
internationalen e-Healthgremien im Bereich Telematik vertreten.
Im Juli 2012 rief er die Bayerische TelemedAllianz in Ingolstadt ins Leben, die als Kompetenzplattform telemedizinische Projekte
und Initiativen in Bayern vernetzt sowie im Rahmen einer Akademie Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen initiiert.